Familienaufstellungen

Im Mittelpunkt der Systemischen Arbeit stehen Bilder, die helfen, die Wirklichkeit unserer Situation zu sehen und Getrenntes in der Seele und in unsere Einsicht zu integrieren, um so mit verbundenen Personen, Ereignissen und dem Moment in Einklang zu kommen.

 

“In der systemischen Familientherapie geht es darum herauszufinden, ob jemand in das Schicksal eines früheren Familienmitgliedes verstrickt ist. Das kann für ihn bedeuten, dass er unbewusst so denkt, fühlt und vielleicht auch so handelt wie diese Person. Möglicherweise leidet er sogar an einer ähnlichen Krankheit. Mit Hilfe der Familienaufstellung können diese unbewussten Schicksalsbindungen ans Licht gebracht und oft sogar gelöst werden. Dabei stellt der Klient, die für die Lösung wichtigen Personen mit Hilfe von Stellvertretern innerhalb einer Gruppe zueinander in Beziehung. Bemerkenswert an einer Familienaustellung ist folgendes Phänomen: Sobald die ausgewählten Stellvertreter in der Aufstellung stehen, beginnen sie zu fühlen wie die wirklichen Personen die sie vertreten. Sie zeigen Gefühle, manchmal sogar Körpersymptome, die sie in dieser Weise nicht von sich kennen, die jedoch eindeutig den wirklichen Personen zugeordnet werden können. Man kann dieses Phänomen nicht erklären, aber jeder Teilnehmer einer Aufstellung kann es sehen, erleben und auch nachprüfen.“ ( Stephan Hausner, “Auch wenn es mich das Leben kostet”)

 

“Die Aufstellungsarbeit bezieht sich auf die seelischen Prozesse von Bindung und Lösung. Lösungen ergeben sich hier im Blick auf das ganze Beziehungssystem: daß jeder ebenbürtig dazugehören darf und den ihm gemäßen Platz einnehmen kann.” ( Jakob Schneider, “Das Familienstellen”)

 

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